Grundschule Riedberg
Seit November 2004 lernen Riedberger Kinder in der neuen Grundschule Lesen, Rechnen, Schreiben und noch vieles Wissenwerte mehr. In der vierzügigen Schule können bis zu 400 Kinder unterrichtet werden. Sie passt in den neuen Frankfurter Stadtteil Riedberg: Sie ist zukunftsweisend, funktional, ökonomisch, architektonisch vorbildlich und besticht durch ihr modernes pädagogisches Konzept. In das Schulgebäude sind eine Sporthalle und eine Kindertagesstätte integriert. Die Räume sind nach modernen pädagogischen Erkenntnissen entworfen. Die Schule ist hell und freundlich. Zwischen den Klassenzimmern liegen so genannte Differenzierungsräume. Diese ermöglichen die Arbeit in kleinen Gruppen. Auch eine Küche ist vorhanden, so dass in der Schule auch eine Ganztagsbetreuung möglich ist, zur Zeit wird eine "pädagogische Mittagsbetreuung" angeboten. Im gleichen Gebäudekomplex werden Hortgruppen in der Kita Sonnenwind angeboten. Die Grundschule Riedberg ist die erste Frankfurter Schule im Passivhausstandard und die zweite ihrer Art in Deutschland. Durch die energiesparende und umweltschonende Passivhausbauweise können bis zu 90 Prozent der Energiekosten eingespart werden.
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Zweite Grundschule
Eine zweite Grundschule für Riedberg im Quartier Niederurseler Hang befindet sich in Planung. Im Rahmen eines Architekturwettbewerbs wurde der Entwurf von MGF Architekten GmbH (Stuttgart) gemeinsam mti dem Büro Stötzer + Neher Landschaftsarchitekten (Sindelfingen) mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Das Projekt umfasst eine vierzügige Schule mit Zweifeld-Schulturnhalle, eine Schulschwimmanlage sowie eine weitere Kindertageseinrichtung. Gegenstand der Auslobung war auch die Gestaltung der Freiräume. Die künftige Grundschule in Passivhausstandard wird nach modernsten pädagogischen Konzepten als zukunftsweisender Lern- und Aufenthaltsraum für etwa 420 Schülerinnen und Schüler geplant. Baubeginn soll noch 2011 sein, die Fertigstellung der neuen Schule ist für das Jahr 2014 geplant.
Gymnasium Riedberg
Riedberg hat seit Sommer 2009 ein eigenes Gymnasium. Die Schule ist bis zum Umzug in ein neues Schulgebäude in einer Pavillonanlage in der Konrad-Zuse-Strasse untergebracht. Der endgültige Standort wird zentral im Quartier Mitte unmittelbar am Kätcheslachparks sein. Architekturwettbewerb und Planungsphase für den Neubau sind abgeschlossen, der Bau hat im November 2010 am begonnen. Mit der Fertigstellung ist im Frühjahr 2013 zu rechnen. Das Neubauprojekt für 1.350 Schüler und Schülerinnen umfasst neben dem Gymnasium ein Jugendhaus und eine Dreifeldersporthalle. Planer sind das Büro Ackermann + Raff Architekten und Stadtplaner gemeinsam mit dem Büro Pfrommer + Roeder Freie Landschaftsarchitekten, die im Juli letzten Jahres als Sieger aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangen waren. Der Siegerentwurf sieht einen großzügig gegliederten Baukörper vor, der den einzelnen Funktionsbereichen jeweils eigene, klar ablesbare „Schulhäuser“ zuweist. Nach Auffassung der Jury erleichtert dies die Orientierung im Innern der großen Schule und führt zur schnellen Identifikation der Schüler und Lehrer mit „ihrer“ Schule. Währenddessen hat das Gymnasium Riedberg bereits erfolgreich seinen Betrieb in einer Pavillonanlage aufgenommen. Alle notwendigen Klassen- und Fachräume sind hier vorhanden, eine enge Kooperation mit den naturwissenschaftlichen Instituten der Universität wurde bereits initiiert.
Das Gymnasium Riedberg hat einen naturwissenschaftlichen und einen bilingualen Schwerpunkt. Die Schule kooperiert mit der Universität Frankfurt in Form von AGs, wo Schüler in den Labors der Uni experimentieren können. Auch mit der Fachhochschule Frankfurt gibt es bereits eine Zusammenarbeit im Bereich Technik. Durch vielfältige bilinguale Angebote können sich die Kinder daran gewöhnen, sich auch auf Englisch auszudrücken.
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