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31. Januar 2012

Riedberg Newsletter Ausgabe 1/2012



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Liebe(r) Newsletterabonnent(in),

auch im neuen Jahr  2012 passiert wieder viel Neues auf dem Riedberg: Aktuell befinden sich rund 1000 Wohnungen und Häuser im Bau. Die Palette der Wohnangebote ist dabei vielfältig und umfasst Miet- und Eigentumswohnungen in unterschiedlicher Lage und Ausstattung, familienfreundliche Reihenhäuser, Villengrunstücke, Bauherrengruppen und eine Wohnungsbaugenossenschaft für das „Wohnen mit Kindern“. Vier Kindertagesstätten werden zur Zeit erstellt und sollen noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Eine neue Sportanlage für den Stadtteil wurde fertig gestellt und am 27.01.2012 an den neugegründeten SC Riedberg übergeben. Der Verein, der sich aus der aktiven Riedberger Bewohnerschaft im vergangenen Jahr gegründet hatte, bietet bereits ein umfangreiches Programm mit Aktivitäten wie Fußball, Volleyball und Basketball, aber auch Yoga und Tai Chi. Der SC Riedberg hat aktuell rund 200 Mitglieder und wächst beständig.

 

 

Inhalt

Übergabe der Sportanlage an den SC Riedberg

Jazzfrühstück im Park Avenue am 12.02.2012

Erster Spatenstich für Mutter-Kind-Haus

Vier Kindertagesstätten am Riedberg im Bau

 

 

Übergabe der Sportanlage an den SC Riedberg

 

Der Bau der Sportanlage Frankfurt-Riedberg ist abgeschlossen. Am Freitag, den 27. Januar übergaben Stadtrat Markus Frank (Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr der Stadt Frankfurt am Main) und der Geschäftsführer der HA Stadtentwicklungsgesellschaft Friedhelm Flug den Schlüssel der Sportanlage an den 1. Vorsitzenden des SC Riedberg Alexander Markert. Der SC Riedberg hatte sich erst im vergangenen Jahr in dem jungen Stadtteils gegründet und wird künftig die 55. Sportanlage in Frankfurt betreiben. Schwerpunkt ist der Fußballsport mit zwei Großspielfeldern und einer Soccer Arena sowie Flächen für Trendsportarten. Die neue Sportanlage ist ein Projekt im Rahmen der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Riedberg, das Projektmanagement für diese Maßnahme führt die HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main durch.

Anlässlich der Schlüsselübergabe betonte Stadtrat Markus Frank die Bedeutung der Sportanlage für den jungen Stadtteil:„ Die Übergabe der 55.Frankfurter Sportanlage an den SC Riedberg ist für die Menschen im Stadtteil ein wunderbares Ereignis. Die nunmehr zur Verfügung stehende sportliche Infrastruktur bietet ausgezeichnete Möglichkeiten individuell oder auch gemeinsam im Verein sportlich aktiv zu sein.“

Der Geschäftsführer der HA Stadtentwicklungsgesellschaft Friedhelm Flug sagte: „Die neue Sportanlage ergänzt das attraktive Freizeitangebot auf dem Riedberg. Die Anlage bietet vielfältige Möglichkeiten vom Fußball bis hin zu Trendsportarten. Besonders freut mich, dass die Anlage an einen jungen Riedberger Verein übergeben werden kann, der erst im vergangenen Jahr gegründet wurde. Das zeigt, wie aktiv die Bewohnerschaft im Stadtteil ist.“

Die neue Sportanlage befindet sich im Quartier Altkönigblick im Norden des Stadtteils, Schwerpunkt ist der Fußballsport mit zwei Großspielfeldern und einer Soccer-Arena sowie Flächen für Trendsportarten wie Rugby, Basketball und Volleyball. Die Gesamtfläche beträgt über 41.000 qm, ein Umkleide- und Funktionsgebäude ist Teil der neuen Anlage. Insgesamt über 14.000 qm Vegetationsflächen sind in die Anlage integriert. Die Sportanlage ist im Norden durch die Straße „Am Weißkirchener Berg“, im Osten durch die „Altenhöferallee“ und im Süden durch die Bebauung an der „Paul-Apel-Straße“ begrenzt. Erschlossen wird die Sportanlage von der Altenhöferallee über einen vorgelagerten Parkplatzbereich mit 80 PKW- und drei Busstellplätzen. Die Stellplatzanlage hat zwei Ein-/ Ausfahrten, die jeweils mit Schrankenanlagen versehen sind. Die räumliche Gliederung und äußere Fassung erfolgt über mittelgroße Hochstammpflanzungen, die im jahreszeitlichen Wechsel interessante Farbaspekte erlebbar machen. Das Gelände ist terrassiert, bietet eine spannungsreiche Raumwahrnehmung und einen eigenständigen, unverwechselbaren Charakter der Anlage mit einer „unteren“, einer „mittleren“ und einer „oberen Ebene“.

Die „untere Ebene“ wird durch den Parkplatzbereich gebildet. Daran schließt sich eine „mittlere Ebene“ mit Flächen für das Umkleide- und Funktionsgebäude, mit Multifeldern und einem Kunststoffrasenfeld an. Dem Umkleide- und Funktionsgebäude ist eine großzügige, platzartige Fläche vorgelagert, die vielfach, z. B. für Vereinsaktivitäten oder zum freien Spielen, nutzbar ist. Nach Norden schließen verschiedene Multifelder und eine großzügige baumbestandene Vegetationsfläche an. Freies Spielen, Lagern sowie Boule sind hier möglich. Die Multifelder mit Kunststoffbelag eignen sich z.B. für Volleyball, Basketball, Badminton, Hockey oder einfach zum Kicken. Stirnseitig sind Ballfangzäune, längsseitig Spielfeldbarrieren vorhanden. Die Soccer-Arena mit Kunststoffrasenplatz ist mit einer umlaufender Bande und Netzen ausgestattet. Geländemittig befindet sich ein Kunststoffrasengroßfeld. Der Platz ist mit einer automatischen Unterflurberegnung und einer Trainingsbeleuchtungsanlage ausgestattet. Somit sind z.B. auch Halbfeldbeleuchtungen möglich. An den Torseiten befinden hinter den Toren Ballfangzäune mit vier, bzw. sechs Meter Höhe. Die „obere Ebene“ beinhaltet ein Naturrasengroßfeld und Trainingsnebenflächen, ebenfalls mit Unterflurberegnung. Südlich angelagert sind kleinere Trainingsnebenflächen, z.B. für Torwarttraining, Sturmtraining etc.

Entlang der Außengrenzen der Anlage führt eine „Finnenbahn“ durch modelliertes Gelände. Diese ca. 2 m breite und ca. 650 m lange Bahn aus speziellen Holzhackschnitzeln ist besonders gelenk- und bänderschonend und stellt eine echte Alternative zum „Waldlauf“ dar. Im Süden der Anlage befindet sich parallel zur Bebauung der „Paul-Apel-Straße“ eine Erdschüttung mit wechselnden Böschungsausbildungen. Hierdurch und durch die vorgesehene vegetative Ausstattung wird eine klare Abgrenzung zur Wohnbebauung erzielt. Die Vegetationsflächen bestehen aus Rasen- und Gehölzpflanzungen mit ca. 80 % Sträuchern und etwa 20 % Bäumen, hier wird ein Artenspektrum mit reichhaltigem Blüten-, Frucht- und Herbstspektrum etabliert, welches den Charakter der Gesamtanlage deutlich unterstreicht.
 

 

 

Jazzfrühstück im Park Avenue



 

Am 12.02. findet erneut unser beliebtes Jazzfrühstück im Park Avenue am Riedbergplatz statt. Das Duo aus Chris Schmitt und Gernot Dechert spielt groovigen Swing Jazz von 11. bis 14.00 Uhr, der Eintritt ist frei.



Erster Spatenstich für Mutter-Kind-Haus

 

 

Die Frankfurter Stiftung Waisenhaus errichtetseit dem 16.1. auf einem rund 1.200 Quadratmeter großen Grundstück ein Mutter-Kind-Haus für 12 junge Mütter mit ihren Kindern. Die Einrichtung, die im Quartier Ginsterhöhe-West entsteht, bietet Wohnmöglichkeiten und Unterstützung für junge Mütter und Schwangere. Insgesamt stehen sechs Apartments für jeweils zwei Mütter mit ihren Kindern und eine Wohneinheit für eine werdende Mutter zur Verfügung.

Die Zielgruppe der neuen Einrichtung sind minderjährige und junge, volljährige, alleinerziehende Mütter und Schwangere, die einen Betreuungsbedarf nach § 19 SGB VIII haben. Die Einrichtung richtet sich an Personen, bei denen eine ambulante Unterstützung nicht ausreichend ist. In diesen Fällen ist eine kurzfristige vollstationäre Aufnahme in das Mutter-Kind-Haus mit einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung möglich.

Die Apartments bestehen aus je zwei Zimmern für eine Mutter mit ihrem Kind, jeweils zwei Frauen nutzen gemeinschaftlich eine Küche, ein Bad und zwei Toiletten. Die Einrichtung bietet jungen Müttern qualifizierte Unterstützung, mögliche Defizite in der körperlichen und seelischen Versorgung der Kinder können so vermieden werden. Sozialpädagogische Betreuungs- und Beratungshilfen sollen die persönliche und wirtschaftliche Selbständigkeit der jungen Mütter fördern. In unterstützenden Gesprächen und lebenspraktischen Hilfestellungen können gemeinsam individuelle und situationsgerechte Lösungen gefunden werden. Dies betrifft z.B. die pädagogische und medizinische Förderung der Kinder oder die Unterstützung beim Umgang mit Behörden. Zur pädagogischen Arbeit zählt unter anderem ein Elternkompetenztraining zur Aneignung alltagspraktischer Fähig- und Fertigkeiten. Im Mutter-Kind-Haus stehen neben den Wohneinheiten auch zwölf Betreuungsplätze für Kleinkinder bis drei Jahren in einer hausinternen Kinderkrippe zur Verfügung. Die Kinder können hier in der Zeit von 7.00 bis 17.30 Uhr betreut werden, zusätzlich gibt es eine flexible Kinderbetreuung, zum Beispiel während des Elternkompetenztrainings.
Der Neubau ersetzt eine bestehende Einrichtung in Frankfurt-Bornheim, die im Jahr 1995 von der Stiftung in Betriebsträgerschaft übernommen wurde, aber baulich nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Jugendhilfeeinrichtung entspricht. Eine konzeptionelle Veränderung und eine zeitgemäße, bedarfsgerechte Anpassung an die Bedürfnisse der zu betreuenden Klientel waren notwendig geworden. So entschied das Pflegamt der Stiftung Waisenhaus im Jahr 2010, auf einem stiftungseigenen Grundstück auf dem Riedberg einen Neubau für die Mutter-Kind-Einrichtung zu erstellen.
Das neue Gebäude wurde vom renommierten Architekturbüro Baufrösche Architekten und Stadtplaner entworfen und erhält eine sehr prägnante Gebäudeform mit gerundeten Gebäudeecken. Das Gebäude steht frei und ist von öffentlichen Wegen umgeben. Die Gebäudeform mit zwei Flügeln schafft einen geschützten Innenhof mit einer nach Süden ausgerichteten hochwertigen Terrassenfläche. Mittig wird hier ein zentraler Baum gepflanzt. Es wird ein Spielangebot für Kleinkinder unter drei Jahren geben, außerdem die Möglichkeit, Kinderwagen sonnengeschützt unter einem Sonnensegel kurzzeitig abzustellen. Die übrige Gartenfläche ist als großzügige Rasenfläche gestaltet. Die blickgeschützte Einfriedung besteht aus Sichtschutzmauern in Sichtbetonqualität sowie einem Zaunsockel mit Stabgitterzaun und dahinter verlaufender Hecke. Die Zuwegungen zum Gebäude sind barrierefrei. Eine großzügige Pfosten-Riegelfassade im Erdgeschoss betont die Öffnung des Gebäudes nach Südosten zum Patio, zum geschützten Innenhof. Das Gebäude besitzt ein Flachdach mit extensiver Begrünung. In Richtung Norden ist die Fassade stärker geschlossen und wird als Glasmosaik-Fassade ausgeführt. Die Obergeschosse erhalten ein Wärmedämmverbundsystem.

Die Stiftung Waisenhaus verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke und ist einer der größten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Frankfurt am Main. Die Unterstützung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen steht dabei besonders im Focus. Das Projekt wird im Rahmen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Riedberg realisiert, die Projektsteuerung erfolgt durch die HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main.

 

Baubeginn für Kita im Quartier Schöne Aussicht - Vier Kindertagesstätten am Riedberg im Bau

 

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Bereits am 19. Dezember vergangenen Jahres wurde mit dem Bau einer weiteren Kindertagesstätte am Riedberg begonnen. Damit befinden sich zur Zeit vier Kindertagesstätten in dem jungen Stadtteil im Bau. Seit August und November 2011 werden neue Kitas in den Quartieren Mitte und Altkönigblick gebaut, im Dezember wurde zudem mit dem Bau einer provisorischen Pavillonanlage im Quartier Altkönigblick begonnen.


Die neue Kindertagesstätte im Quartier Schöne Aussicht entsteht im Quartier Schöne Aussicht auf einem 2 200 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Gräfin-Dönhoff-, Christiane-Vulpius- und Käthe-Kruse-Strasse und wird zwei Kindergarten- und drei Hortgruppen beherbergen. Die Einrichtung bietet 42 Kindergartenplätze und 60 Hortplätze für Schulkinder. Der Neubau ist als zweigeschossiger Holzbau in Passivhausbauweise geplant. Der Zugang erfolgt über die Christiane-Vulpius-Strasse. Im Süden steht eine terrassierte Freifläche für Außenaktivitäten zur Verfügung.


Der Entwurf für das zweigeschossige Gebäude stammt vom Büro Birk und Heilmeyer Architekten BDA aus Stuttgart. Den Kindern, Erziehern und Hauswirtschaftskräften stehen insgesamt 1100  Quadratmeter Nutz- und Funktionsflächen zur Verfügung.
Der Dreh- und Angelpunkt aller Aktivitäten im Haus ist ein zentraler „Dorfplatz“, um den herum windmühlenartig Funktionsbereiche angeordnet sind. Über einen Luftraum in der Gebäudemitte entstehen vielfältige Sichtbeziehungen zwischen dem „Dorfplatz“, dem Außenraum und den beiden Geschossen. Im Erdgeschoss sind zwei Gruppenbereiche, ein Mehrzweckraum, die Küche, das Büro der Kita-Leitung sowie ein Integrationsraum angeordnet. Im Obergeschoss befinden sich drei weitere Gruppenbereiche sowie ein Werkraum, ein Elternzimmer sowie Personal- und Technikräume. Beide Geschosse sind barrierefrei nutzbar. Eine vorgesetzte Loggia, die als Stahlkonstruktion ausgeführt ist, dient als Übergangsraum zwischen innen und außen sowie als Fluchtweg. Die Fertigstellung der Kindertagesstätte ist für Ende 2012 geplant. Das Projekt wird im Rahmen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Riedberg realisiert, die Projektsteuerung für diese Maßnahme erfolgt durch die HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main.

 


Dieser Newsletter wird herausgegeben und versendet an ##email##
von der HA Hessen Agentur GmbH.
Weitere Informationen erhalten Sie im Infobüro im RiedbergZentrum.
Altenhöferalllee 19 | 60438 Frankfurt am Main | Tel.: 069 9511660
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www.riedberg.de

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Die Frankfurter Stiftung Waisenhaus errichtetseit dem 16.1. auf einem rund 1.200 Quadratmeter großen Grundstück ein Mutter-Kind-Haus für 12 junge Mütter mit ihren Kindern. Die Einrichtung, die im Quartier Ginsterhöhe-West entsteht, bietet Wohnmöglichkeiten und Unterstützung für junge Mütter und Schwangere. Insgesamt stehen sechs Apartments für jeweils zwei Mütter mit ihren Kindern und eine Wohneinheit für eine werdende Mutter zur Verfügung.

Die Zielgruppe der neuen Einrichtung sind minderjährige und junge, volljährige, alleinerziehende Mütter und Schwangere, die einen Betreuungsbedarf nach § 19 SGB VIII haben. Die Einrichtung richtet sich an Personen, bei denen eine ambulante Unterstützung nicht ausreichend ist. In diesen Fällen ist eine kurzfristige vollstationäre Aufnahme in das Mutter-Kind-Haus mit einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung möglich.

Die Apartments bestehen aus je zwei Zimmern für eine Mutter mit ihrem Kind, jeweils zwei Frauen nutzen gemeinschaftlich eine Küche, ein Bad und zwei Toiletten. Die Einrichtung bietet jungen Müttern qualifizierte Unterstützung, mögliche Defizite in der körperlichen und seelischen Versorgung der Kinder können so vermieden werden. Sozialpädagogische Betreuungs- und Beratungshilfen sollen die persönliche und wirtschaftliche Selbständigkeit der jungen Mütter fördern. In unterstützenden Gesprächen und lebenspraktischen Hilfestellungen können gemeinsam individuelle und situationsgerechte Lösungen gefunden werden. Dies betrifft z.B. die pädagogische und medizinische Förderung der Kinder oder die Unterstützung beim Umgang mit Behörden. Zur pädagogischen Arbeit zählt unter anderem ein Elternkompetenztraining zur Aneignung alltagspraktischer Fähig- und Fertigkeiten. Im Mutter-Kind-Haus stehen neben den Wohneinheiten auch zwölf Betreuungsplätze für Kleinkinder bis drei Jahren in einer hausinternen Kinderkrippe zur Verfügung. Die Kinder können hier in der Zeit von 7.00 bis 17.30 Uhr betreut werden, zusätzlich gibt es eine flexible Kinderbetreuung, zum Beispiel während des Elternkompetenztrainings.
Der Neubau ersetzt eine bestehende Einrichtung in Frankfurt-Bornheim, die im Jahr 1995 von der Stiftung in Betriebsträgerschaft übernommen wurde, aber baulich nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Jugendhilfeeinrichtung entspricht. Eine konzeptionelle Veränderung und eine zeitgemäße, bedarfsgerechte Anpassung an die Bedürfnisse der zu betreuenden Klientel waren notwendig geworden. So entschied das Pflegamt der Stiftung Waisenhaus im Jahr 2010, auf einem stiftungseigenen Grundstück auf dem Riedberg einen Neubau für die Mutter-Kind-Einrichtung zu erstellen.
Das neue Gebäude wurde vom renommierten Architekturbüro Baufrösche Architekten und Stadtplaner entworfen und erhält eine sehr prägnante Gebäudeform mit gerundeten Gebäudeecken. Das Gebäude steht frei und ist von öffentlichen Wegen umgeben. Die Gebäudeform mit zwei Flügeln schafft einen geschützten Innenhof mit einer nach Süden ausgerichteten hochwertigen Terrassenfläche. Mittig wird hier ein zentraler Baum gepflanzt. Es wird ein Spielangebot für Kleinkinder unter drei Jahren geben, außerdem die Möglichkeit, Kinderwagen sonnengeschützt unter einem Sonnensegel kurzzeitig abzustellen. Die übrige Gartenfläche ist als großzügige Rasenfläche gestaltet. Die blickgeschützte Einfriedung besteht aus Sichtschutzmauern in Sichtbetonqualität sowie einem Zaunsockel mit Stabgitterzaun und dahinter verlaufender Hecke. Die Zuwegungen zum Gebäude sind barrierefrei. Eine großzügige Pfosten-Riegelfassade im Erdgeschoss betont die Öffnung des Gebäudes nach Südosten zum Patio, zum geschützten Innenhof. Das Gebäude besitzt ein Flachdach mit extensiver Begrünung. In Richtung Norden ist die Fassade stärker geschlossen und wird als Glasmosaik-Fassade ausgeführt. Die Obergeschosse erhalten ein Wärmedämmverbundsystem.

Die Stiftung Waisenhaus verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke und ist einer der größten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Frankfurt am Main. Die Unterstützung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen steht dabei besonders im Focus. Das Projekt wird im Rahmen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Riedberg realisiert, die Projektsteuerung erfolgt durch die HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main.